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Archive für April 2007

Cry Baby von Gillian Flynn

Das zweite Buch von der Geburtstagsliste habe ich am Freitag begonnen und heute durchgelesen. Natürlich auch wieder ein Thriller. Was kurios ist, auch hier taucht das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom wieder auf, scheint wohl gerade in Mode zu sein. “Cry Baby” ist der Erstlingsroman von Gillian Flynn, und ich kann mich nicht entscheiden, ob ich es einigermaßen gut oder absolut schlecht finden soll. Die Protagonastion ist gestört, ihre Mutter natürlich auch und auch der Rest der Figuren ist nicht so ganz normal.


Klappentext: Sie wollte nie wieder zurück. Nie wieder nach Hause. Nie wieder an den Schmerz denken. An den Tod ihrer kleinen Schwester. Die kalte Liebe ihrer Mutter.

Doch dann werden in der Kleinstadt Wind Gap zwei Mädchen ermordet. Und Camille soll die Hintergründe des brutalen Verbrechens recherchieren. Der Ort ihrer Kindheit empfängt sie voller Feindseligkeit. Und je näher Camille der Lösung der Mordfälle kommt, desto tiefer wird der Schmerz. Eine Geschichte, die in Ihrem Kopf bleiben werd, zusammengerollt und zischend wie eine Schlange in einer Höhle.

Und innen gehts weiter mit:

Ein Ort in der tiefsten Provinz: Zwei Mädchen an der Schwelle zum Teenager, auffallend hübsch, werden brutal ermordet. Verstümmelt. Alle Zähne gezogen. Das ist der Fall, über den die Journalistin Camille Preaker schreiben soll: Sie stammt aus Wind Gap, der trostlosen Kleinstadt, in der jeder jeden kennt. Doch statt auf die große Story trifft sie auf ihre eigene dunkle Vergangenheit, die sie nie losgelassen hat. Sie wird zurückgeschleudert in die beklemmende Enge des Ortes, zu seinen feindseligen Bewohnern. Zurück in den eiskalten Schoß der Familie. In das Haus, das niemals ein Zuhause war. In dem noch immer dieselben Gespenster wohne wie damals. Doch heute verbreiten sie nicht nur Angst und Schrecken. Sie töten.


Also, diese Geschichte wird mir weder wie eine Schlange noch sonstwie im Kopf bleiben - außerdem zischen Schlangen wohl eher nicht, wenn sie zusammengerollt irgendwo rumliegen, aber das ist wohl ein anderes Thema.Dem Schreibstil der Autorin merkt man die journalistische Ausbildung doch sehr an. Man kann es auch übertreiben, mit kurz und knapp ;)

ISBN: 978-3-502-10094-2 | Autorin: Gillian Flynn

Die Therapie von Sebastian Fitzek

Aus meiner eilig zusammen gestellten Geburtstagswunschliste habe ich u. a. dieses Buch erhalten. Als Psycho-Thriller deklariert und mit dem aussagekräftigen Titel “Die Therapie” dachte ich, dass das für zwischendurch ganz nett sei. Das Buch reicht ein Wochenende lang - aber man muss es nicht gelesen haben. Es beginnt merkwürdig, ist im Mittelteil ganz unterhaltsam, teilweise absurd - und zum Ende hin wird einem zwar einiges klar, aber logischer wird es hierdurch trotzdem nicht.

Der Klappentext: Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter merkwürdigen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird. …

Vielleicht hätte ich einfach nur nicht so schnell die Geburtstagsliste erstellen sollen ;)

In diesem Buch habe ich allerdings das erste Mal von einer Krankheit namens “Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom” gehört. Was es nicht alles gibt.

ISBN: 978-3-426-63309-0 | 332 Seiten | Autor: Sebastion Fitzek

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