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Archive für Juli 2009

StadtRad Hamburg - das Schulterblatt ist auch dabei

Bereits seit einigen Wochen stehen die Schloss-Poller für die Fahrräder vor dem Saal 2, am Freitag soll der Fahrradverleih offiziell losgehen.

Das Prinzip StadtRad:

  • Einmalig dort registrieren, via EC- oder Kreditkarte.
  • Am Bedienterminal an der Station identifizieren
  • Anzahl der Fahrrader eingeben
  • Die Herausforderung: Einen oder mehrere Öffnungscodes merken um das Fahrradschloss öffnen zu können und zwischendurch auch wieder abschließen zu können.

Das ganze funktioniert auch telefonisch, falls EC- oder Kreditkarte nicht zur Hand.

Rückgabe ist ähnlich einfach:

  • freien Stellplatz an einer der 68 Leihstationen finden
  • Sperrknopf am Schloss drücken
  • Quittungscode erhalten (und merken ;)
  • Identifizieren wie oben und Quittungscode am Terminal eingeben

Die Abrechnung erfolgt monatlich.
Der Clou: die erste halbe Stunde ist kostenfrei. Heißt,  man kann sich am Schulterblatt ein Fahrrad ausleihen, gemütlich zum Hafen runterradeln, dort wieder abgeben. Sind an einer Leihstation die Plätze belegt, erhält man über das Bedienterminal die nächste Station angezeigt und eine 15 Minuten Leihgutschrift.

Würde ja bedeuten,  dass innerhalb des Stadtgebiets jede Station binnen 15 Fahhrad-Minuten zu erreichen ist.

Ich bin gespannt, ob dieses Konzept in Hamburg funktioniert und ob die Fahrräder wasserwerfertauglich sind.

Mehr dazu:
www.stadtradhamburg.de
www.hamburg-web.de/magazin/artikel/Stadtrad-Hamburg-Fahrrad-Leihsystem-101109.htm

Welt TV zu den Schanzenkrawallen

Dann gibt es jetzt natürlich auch noch Videos zum Thema:Schwere Krawalle im Schanzenviertel2000 Polizisten bei Krawallen im EinsatzKrawalle - Polizist verliert die Fassung

Die Polizei sagt zu den Ausschreitungen im Schanzenviertel:

Polizeipresse: Polizei Hamburg - POL-HH: 090705-2. Ausschreitungen nach SchanzenviertelfestIch als Anwohnerin sage: “Same procedure as every year”. Die Unterschiede liegen im Detail; es begann früher und heftiger, auf das in den letzten Jahren stattfindende Deeskalationsgeplänkel wurde komplett verzichtet, der Wasserwerfer sofort eingesetzt. Das hat die Länge der Aktion nicht verkürzt, sondern verlängert. Im Gegensatz zur diesjährigen “1.Mai-Aktion” war die Polizei präsenter und zahlreicher vor Ort und so wie Störer nach dem Motto “nicht lange fackeln” unterwegs.Ob diese Aktionen etwas gegen die “Gentrifizierung” des Stadtteils bewirken? Ich wage es zu beweifeln - erhöht es doch eher den “Touristen-Attraktionswert”. Waren sonst irgendwann in den frühen Morgenstunden die Polizei und Demonstranten allein unterwegs, amüsieren sich jetzt die Wochenendbesucher nebenher weiter und feuern mal die eine oder andere Seite an … Wann hat ein Vorort-Bübchen auch sonst schon mal die Gelegenheit, Flaschen in die Menge zu werfen?

Spiegel online sagt auch nichts anderes:

Straßenschlacht in Hamburg: Polizei nimmt Dutzende Randalierer fest - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

Nachlese zum Schanzenfest - die FAZ sagt:

Dutzende Festnahmen: Krawalle überschatten Hamburger Schanzenfest - Kriminalität - Gesellschaft - FAZ.NET