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Archive für September 2010

Ergebnis der Spontan-Umfrage zum Schanzenfest lässt hoffen …

… denn 50 % der Teilnehmer an der Umfrage wollen einfach nur dabei sein, 12,5 % freuen sich auf die Kissenschlacht und lediglich 2 von 24 Votern möchten sich abends ein Stelldichein mit den reichlich vor Ort anwesenden Ordnungskräften geben. Ok - 24 Stimmen sind keine aussagekräftige Anzahl an Stimmen, würdemein Kollege aus der Marktforschung jetzt sagen - aber wen interessiertdas schon ;) Auf der anderen Seite zeigt es wohl nur, dass die, die morgen “krawallen” möchten, das nicht via Umfrage verkünden würden. Geschlossen gegen Gewalt - die Meinungen gehen auseinander Heute morgen habe ich den Beitrag auf (1) indymedia.org vom 2. September 2010 gelesen, in dem die Beweggründe der Kneipen, die morgen geschlossen bleiben werden, als fragwürdig bewertet und dieses Thema ausführlich behandelt wird. Ein Beweggrund der Kneipiers, so wie er in der (2) TAZ zitiert wird, ist nicht von der Hand weisen:“Die Gastronomen wollten mit ihrer Aktion “insbesondere allen Gaffern, die sich das Krawallspektakel geben wollen und deshalb extra ins Schulterblatt kommen, die Plattform entziehen”. Die Kneipen und Restaurants wollten keine Tribüne dafür anbieten.”Siehe auch: (1) 02.09.2010 indymedia.org: HH Schanzenfest: Geschlossene Gesellschaft(2)01.09.2010 taz.de: Bündnis gegen Krawalltouristen

Schanzenfest in der Presse am 1.9. und eine Bitte an die Schanzenfestbesucher

Der NDR verkündet: Die Hamburger Polizei rechnet auch in diesem Jahr mit gewalttätigen Ausschreitungen nach dem Schanzenfest am Sonnabend.Schanzenfest: Verstärkung für Hamburgs Polizei | NDR.de - Regional - Hamburg

Welt Online hat noch nicht gemerkt, dass das Fest geduldet wird, und keine Anmeldung braucht:Schanzenfest bleibt ohne offizelle Anmeldung: www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article9322172/Schanzenfest-bleibt-ohne-offizielle-AnmeldungUnd noch mal Welt Online: Kein Spielraum für Sparmaßnahmen - Innensenator gegen Kürzungen bei Polize - Schanzenfest-Krawalle erwartet: www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article9304371/Kein-Spielraum-fuer-Sparmassnahmen.htmlDie Hamburger Morgenpost stellt die “wichtigsten Fragen zum Schanzenfest” www.mopo.de/hamburgAuf die Zeitung mit der  blödesten Schlagzeile verlinke ich nicht: Chaos-Tage in Hamburg erwartet das gute Blatt also im Schanzenviertel.Liebe B-Reporter, vielleicht wird eine Nacht mit ein paar chaotischen Stunden, aber Dank Stadtreinigung sind die Auswirkungen bereits am nächsten Mittag nicht mehr zu sehen, so dass bereits Sonntag Nachmittag die Schanzentouristen ein aufgeräumtes Viertel finden werden.Das Verkünden von Chaos-Tagen weckt eventuell bei den falschen Leuten falsche Hoffnungen und Erwartungen an dieses Wochenende, so dass sie aus lauter Langeweile beginnen mit was auch immer zu werfen. Und wenn ich mir etwas wünschen darf:Liebe Schanzenfest-Besucher:

  • Besucht den Flohmarkt.
  • Esst, trinkt, hört Musik, tanzt und habt Spaß.
  • Ignoriert alles, was so ausschaut, als würde es provozieren wollen.
  • Zündet keine vermeintlich gemütlichen Lagerfeuer auf der Straße an, um sich hinterher beschweren zu können, dass Feuer von der Feuerwehr oder Wasserwerfern gelöscht werden.
  • Werft keine Steine auf lebende Objekte.
  • Gebt den Versicherungen keinen Grund, ihre Prämien zu erhöhen, weil sie unentwegt zerbrochene Scheiben ersetzen müssen.
  • Werdet nicht zu Mülltonnen-Fetischisten und lasst die Mülltonnen dort, wo sie stehen.
  • Lasst die angeforderten Polizeikräfte umsonst nach Hamburg gekommen sein.