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Als Rookie beim Dextro Energy Triathlon 2011 in Hamburg - viel zu schnell vorbei
Dieser Eintrag stammt von Dalila Am 16.7.2011 @ 14:48 In Hamburg, Allgemein | Keine Kommentare
Heute war der Tag der Premieren.
Zum ersten Mal
Was soll ich sagen? Es war großartig! Das Alsterwasser mit 18,2 Grad wohl temperiert, erfrischend am Morgen. Nach 60 Sekunden hat man sich daran gewöhnt und ist eher in Gefahr von den zappelnden Wettkampfkollegen ertränkt oder erschlagen zu werden, als zu erfrieren. Meine lieben Kolleginnen und Kollegen, sorry - dass ich vorher so ein Gewese um das Alsterschwimmen gemacht habe. Werde dafür plädieren, die Alster als Freibad zu deklarieren.
Kommt man aus dem Wasser ist es ein ewig langer Weg zum Fahrrad. Gefreut habe ich mich über die aufmunternden Rufe der Zuschauer und der Supporter aus unserer Firma. Danke schön an alle die dort waren.
Fahrrad fahren
Schaue ich mir die Zeit im Nachhinein an, muss ich sagen, ich habe getrödelt. Vielleicht hätte ich weniger neidisch auf die an mir vorüberziehenden Rennmaschinen starren sollen, sondern selbst noch etwas mehr in die Pedale treten. Da ich nicht einschätzen konnte, ob ich nach der Fahrstrecke überhaupt noch ein Bein vor das andere bekomme, war es ein wenig Sightseeing, die Elbchaussee ist aber auch toll zum Rad fahren, besonders ohne Autos und Ampeln. Auch hier gab es Supporter an der Strecke, die nett anfeuerten.
Wechselzone
In der Wechselzone angekommen wäre ich gern etwas dynamischer an die Fahrradgarage gelaufen. Brauchte doch eine Weile, bis die Beine nicht mehr ganz so schwammig waren.
Laufen
Das Adrenalin und die Endorphine, die uns unser Trainer Alex versprochen hatte, muss ich schon auf dem Fahrrad verbraucht haben. Habe - nicht freiwillig - den Tipp beherzt, nicht zu schnell zu beginnen. Wäre gern etwas schneller geworden, und habe dann beschlossen, gemütlich vor mich hin zu joggen. Immer kurz vor der Seitenstichgrenze. Mit dieser Methode bin ich an einigen sehr athletisch ausssehenden Läufern vorbeigekommen, die sich ihre Krämpfe aus den Beinen dehnten.
Anfängerfehler
Beim ersten 2 KM Schild dachte ich, ich müsste nur noch 2 KM laufen- dieser fromme Wunsch war beim 3 KM Schild obsolet, beim 4 KM Schild hatte ich keine Lust mehr - da kam der Ruf aus der Menge - “ist nicht mehr weit” - da mobilisierte ich auf den letzten Metern auf dem blauen Teppich irgendeine Energieecke und lief ins Ziel, als wäre es ein Klacks.
Erfrischung danach
Das alkoholfreie Bier des Sponsors schmeckte großartig, wir haben als Team noch auf die letzten gewartet und uns gefreut, dass wir alle unseren Triathlon, auch wenn es nur der Kleine war - geschafft haben.
Erschöpfungzustand
Hört sich vielleicht blöd an, aber richtig anstrengend fand ich es nicht. Anders ausgedrückt - ich hatte es mir schlimmer vorgestellt und 2:30 Stunden als mein persönliches Ziel gesetzt. Ist halt die Sprintdistanz für Jedermänner. Den Muskelkater werde ich vermutlich morgen spüren.
Ein Lob für die Organisation
Der gesamte Ablauf dieser Veranstaltung war perfekt geplant. Man wusste jederzeit, was man zu tun oder zu lassen hatte. Die Streckenposten und Helfer haben immer rechtzeitig die richtigen Zeichen gegeben. Das Gedränge war nicht zu groß, Wartezeiten gering, Abgabe und Abholung der Starterbeutel sozusagen im Vorübergehen zu erledigen.
Medaille und Zeiten
Seitdem ich mir die Medaille mit den einzelnen Zeiten abholte, weiß ich warum, warum der erste Triathlon nicht der letzte bleibt. Irgendwie sagt man sich, da geht doch noch mehr.
Ok - bei meinen Zeit sowieso
Dalilas Zeiten vom Dextro Energy Triathlon 2011
Total: 01.52.16
Das war der erste Eindrucksbericht nach dem ersten absolvierten Triathlon. Nächstes Jahr ist unser Team sicher wieder dabei.
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