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- 12.7.2011: Letztes Lauftraining vor dem Dextro Energy Triathlon am 16. und 17. Juli in Hamburg absolviert.
- 10.7.2011: Sonntagsausflug: Triathlon-Jedermann-Sprintdistanz fürs Fahrrad getestet
- 2.3.2011: Umweltstadt Hamburg: Stadtautos statt Busse für die Generation Car2Go
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Archiv der Kategorie Hamburg
Letztes Lauftraining vor dem Dextro Energy Triathlon am 16. und 17. Juli in Hamburg absolviert.
12.7.2011 von Dalila.
Gesundheitsprogramm absolviert
Über meinen Arbeitgeber wurde ambitionierten, und auch weniger ambitionierten (hüstel) Mitarbeitern, das Angebot gemacht, mit Hilfe eines Personal Trainers für die Jedermann-Strecke beim Dextro Energy Triathlon zu trainieren. Der Vortrag des Trainers war so mitreißend, dass ich mich seinerzeit freiwillig meldete und das Anmeldeformular unterschrieb.
Einen Tag später fühlte ich mich schon wie nach einer Butterfahrt, mit drei überflüssigen Wolldecken und einem Heizlüfter mehr im Haushalt.
Ich las noch einmal, was ich da unterschrieben hatte:
- Schwimmen - 500 m - kein Problem in der Alsterschwimmhalle - aber in der Alster?
- 22 KM mit dem Fahrrad - wirklich kein Problem. Nach drei Jahren bei fast jedem Wetter täglich mind. 10 KM unterwegs - keine Herausforderung.
- Das Laufen - 5 KM. Angesicht der Erkenntnis, dass ich bereits nach 100 Sprint nach einem Beatmungsgerät flehe, war das ein guter Test, ob das zu steigern sei.
Wir erhielten ein professionelles Schwimmtraining mit einer Schwimmtechnik namens “Total Immersion Swimming” - total spannend. Wenn ich es nach dem Workshop noch regelmäßig weiter geübt hätte, würde ich die 500 m vermutlich wirklich wie ein Fisch durchs Wasser gleiten. In Realität seitdem nur noch einmal ins Wasser gegangen - gemerkt, dass Kraulen - ob mit oder ohne Immersion - nicht so meins - und Schwimmen in der Alster vermutlich mein persönlicher Alptraum sein wird.
Aber diese Total Immersion Swimming sieht einfach total cool aus:
Laufen. Regelmäßig Dienstags mit den Kollegen mehr oder weniger um und an der Alster getrabt, mit einigen Technikübungen und viel Spaß auch bei Sturm, Windböen und was man sonst noch im Frühjahr und Sommer in Hamburg erleben kann. Zumindest eine Stunde am Stück schaffe ich es jetzt zu laufen. Wohlgemerkt - die 5 KM - ohne Schwimmen und Radfahren sind ok.
Dass sämtliche Tipps und Tricks gegen Seitenstiche nichts nutzen macht nichts. Ignorieren hilft und nächstes Mal werde ich den Rat von Alex (unserem Trainer) befolgen, doch etwas mehr Stabi-Übungen zu machen. Um zu wissen, was das ist, hätte ich vielleicht die Trainingspläne auch mal lesen sollen. Alex - falls du das hier liest - nächstes Jahr trainiere ich wirklich, falls ich das Alsterschwimmen überlebe
Fahrrad fahren
Wir kamen auch in den Genuss eine Fahrradworkshops, der von einem Gastredner durchgeführt wurde. Wir lernten viel über Windschattenfahren - schade nur - dass wir am Samstag auf keinen Fall in den Windschatten dürfen - sondern 10 m Abstand vom Vordermann halten sollen - um es professioneller auszudrücken, außerhalb der Windbox fahren. Wenn mir noch jemand erklärt, woran ich den Unterschied zwischen sieben und acht Metern erkenne … Egal, wenn man schnell genug fährt und nur 15 Sekunden zum Überholen braucht - ist es auch gut.
Die Fahrradstrecke habe ich am Sonntag schon ausprobiert, bin gespannt, wie es ist, die Strecke ohne rote Ampeln zu fahren.
Unser Team startet um 9:32 Uhr - ihr könnt ja mal winken - unter einer der blauen Badekappen stecke ich.
Obwohl oder gerade weil Alex mir heute an den Kopf warf, ich sei die einzige aus dem Team, die vermutlich nicht am Start erscheinen wird, da ich die Einzige sei, die bis zum Schluss lautstark über die Kälte des Alsterwassers gejammert habe - werde ich in diesen Brackwasser-Tümpel namens Alster steigen und versuchen, nicht daran zu denken, dass dort noch irgendwo ein herrenloser Schädel herumliegen muss … jetzt erst recht.
Wer auf der Suche nach einem Personal Trainer ist - Alex kann man kaufen
Alle Infos zum Triathlon - auch welche Straßen am Wochenende gesperrt sind:
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Sonntagsausflug: Triathlon-Jedermann-Sprintdistanz fürs Fahrrad getestet
10.7.2011 von Dalila.
Am 16. Juli 2011starte ich meinen ersten - und wahrscheinlich auch letzten Triathlon, den Hamburg ”Dextro Energy Triathlon ITU World Championship Hamburg 2011“. Heute im abendlichen Straßenverkehr die Fahrradstrecke ausprobiert. In der Zeit, die ich für diese Strecke brauche, sind die Schnellsten schon mit Schwimmen, Rad fahren und Laufen schon durch
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Umweltstadt Hamburg: Stadtautos statt Busse für die Generation Car2Go
2.3.2011 von Dalila.
Es gab da mal ein Konzept, von dem war und bin ich noch begeistert. Das Stadtrad in Hamburg. Man kommt schnell von A nach B und nach dem “Relaunch” des Anmelde- und Abgabeprocederes wird es sicher von Einwohnern und Besuchern der Stadt weiterhin fleißig genutzt werden - hoffentlich. 
Vor einigen Monaten fand ich die ersten Ankündigung für ein ähnliches Konzept - nur nicht mit Fahrrädern, sondern mit Autos.
- Einfach registrieren, irgendwo abholen und irgendwo auch wieder abgeben.
- Minutengenaue Abrechnung, man muss nicht tanken, keine Verträge abschließen.
Also auch perfekt, wenn man von A nach B will - nur mit mehr Auto.
Super, denk ich. Dann könnte ich doch tatsächlich mal für ein paar Stunden ein Auto leihen um damit Sachen zu erledigen, die mit dem Fahrrad oder dem Bus schwierig zu transportieren sind. Dieser Zahn wurde mir relativ früh gezogen, denn die Stadtautos sind Smarts.
Egal - gut für die Umwelt soll es sein - und besser für alle - sagt zumindest Car2Go.
Womit ich Verständnisschwierigkeiten habe:
Car2Go sagt: “Ich werde unabhängiger von meinem Auto und lasse es öfter zu Hause stehen”.*???
Zielgruppe: Autobesitzer
Ich habe also bereits ein Auto, lasse es stehen, leihe mir einen Smart, der zugegebenermaßen tolle C02-Emissionen (97 g/km) hat, und dazu noch mit einem Solardach die Telematik mit Strom versorgt.Wahnsinn.
Fahre mit diesem Auto in die Stadt, lasse es dort irgendwo stehen. Für den Rückweg nehme mir wieder ein Car2Go, fahre nach Hause und stelle es neben meinem dort schon parkenden Auto ab.
Für Leute, die sonst mit ihrer Familie in einem Auto in die Stadt fahren, vermutlich nicht so spannend.
Woher die “Entlastung des Verkehrs in der Stadt” kommen soll, nur weil ich mit einem anderen Auto als meinem in die Stadt fahre, kann ich auf den ersten Blick nicht erkennen.
*Quelle: http://welcome.car2go.com/hamburg/de/konzept/umwelt/index.html
Zielgruppe: Benutzer von Bussen und Bahnen
Man hat kein Auto aus unterschiedlichen Gründen; kein Geld, kein Parkplatz, Umweltaspekte. Man ist damit ganz gut damit gefahren; ab und zu für Einkäufe einen klassischen Leihwagen gemietet oder von Freunden ein Auto geliehen. Bin sardinenmäßig zur Stoßzeit mit unterschiedlich gelaunten Leuten Bus oder Bahn gefahren. Das begeistert den einen mehr, den anderen weniger.
- Kandidat für einen begeisterten Car2Go-Fahrer - entlaste den Bus um einen besetzten Stehplatz.
Womit entlaste ich den Verkehr in der Stadt?
Oder wie soll ich den Satz auf der Startseite der Car2Go sonst deuten:
“[…] Fragen wie “Wann kommt eigentlich der nächste Bus?” […]” gehören der Vergangenheit an.”
*Quelle: http://welcome.car2go.com/hamburg/de/index.html
Zielgruppe: Die “Immer-Autofahrer”
Fahrrad fahren ist so öko, Busse haben Verspätung, Bahnfahrer sind prollig. Das großesAuto ist zu groß, um schnell mal im Schanzenviertel einen Parkplatz zu bekommen, und immer kann man ja nicht in der 2. oder 3. Reihe mit dem SUV stehen. Der Zweitwagen ist gerade in der Werkstatt. Also schnell mal vom Kiez in den Smart gesprungen und irgendwo abstellen. Das geht mit dem Smart doch prima.
Ich freu mich jetzt schon auf die quergestellten Smarts im Viertel.
Aber liebe “Immer-Autofahrer” - dran denken: beim Car2Go gilt die 0-Promillegrenze, Drogen gehen natürlich auch nicht, das Auto soll nur zum Fahren verwendet werden und mehr als einen Mitfahrer darf man auch nicht haben.
*Quelle: http://welcome.car2go.com/hamburg/de/car2go-mietbedingungen/
Und zum Schluss noch ein Satz, den man mir gern erklären darf:
“Durch Car2Go wird das Verkehrsvolumen der Hansestadt effizienter, schneller und mit weniger Fahrzeugen bewegt. Der Verkehr in der Innenstadt wird entlastet […]”
Wäre das nicht der Promotion-Satz für die Nutzung von Straßenbahnen oder Fahrrädern - oder wenigstens Autos, in denen mehr als zwei Personen Platz haben?
Fazit:
Eigentlich ist dieses Car2Go-Konzept eine Kampagne gegen Taxis und den Öffentlichen Nahverkehr.
- Diejenigen, die sich kein eigenes Auto leisten können, werden mehr Auto fahren.
- Diejenigen, die etwas größeres als einen Smart brauchen, werden sich nicht vom Autokauf abhalten lassen.
- StattTaxi dann halt Stadtauto
- Statt teurer Monatskarte lieber regelmäßig mit dem Auto in die Stadt
Auch wenn ich heute etwas schimpfe, dem Grunde nach könnte mich auch dieses Konzept begeistern:
- Wenn sich wirklich Leute entschließen würden, ihre vorhandenen Autos zu verschrotten und zukünftig nur noch Car2Go fahren - super!
- Und wenn nicht auf der Startseite der Car2Go das “Nicht mehr warten müssen auf den Bus” als Argument für den Smart genutzt werden würde, hätte ich vermutlich kein Wort darüber verloren. Das passt einfach nicht zum “Gut für die Umwelt und besser für alle”.
Was Nettes zum Schluss:
Die Nutzung eines car2go kostet 29 Cent pro Minute und maximal 14,90 Euro pro Stunde „all inclusive“: also einschließlich Kosten für Kraftstoff, Versicherung, Steuern und Parken.*
Quelle: http://welcome.car2go.com/hamburg/de/hilfe/faq/index.html
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Noch bis zum 21. Dezember: Flora-Bleibt-Festspielwoche im Schanzenviertel und Umgebung
19.12.2010 von Dalila.
Eine Rote Flora, mindestens drei Meinungen:
Altona.Info bewirbt die Initiative “Ich würd’s so lassen”: Flora-Bleibt-Festwoche noch bis zum 21. Dezember 2010
Das Hamburger Abendblatt wägt ab: (Die Postkarte von der Flora um 1910 finde ich grandios)
Hamburg Schanze - Schulter an Schulterblatt mit der Roten Flora - Kultur & Live - Hamburger Abendblatt
Zum Programm der Flora-Bleibt-Festspielwoche und zum Manifest zum unterzeichnen geht es hier lang:
Ich würd’s so lassen! Die Flora-Bleibt-Festspielwoche
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Siehste: Hamburg ist die beliebteste Stadt der Deutschen
29.10.2010 von Dalila.
Welt Online schreibt heute: Keine deutsche Großstadt ist so attraktiv wie Hamburg. Das ergab eine Umfrage mit 2400 Teilnehmern. […]
Und als erstes für die Stadt wird das Schanzenviertel gezeigt, im Hintergrund die Rote Flora. Da sag nochmal jemand, dass sie abgerissen werden sollte, dieses Wahrzeichen steht jetzt offiziell für Hamburg
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